{"id":2427,"date":"2020-07-23T16:00:00","date_gmt":"2020-07-23T14:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hybrid-societies.org\/?p=2427"},"modified":"2021-08-07T15:28:15","modified_gmt":"2021-08-07T13:28:15","slug":"einen-forschungsverbund-managen-in-zeiten-von-corona-doppelt-herausfordernd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hybrid-societies.org\/en\/einen-forschungsverbund-managen-in-zeiten-von-corona-doppelt-herausfordernd\/","title":{"rendered":"Einen Forschungs\u00adverbund managen \u2013 in Zeiten von Corona doppelt herausfordernd"},"content":{"rendered":"\n<p>15 Teilprojekte, zwei Querschnittsprojekte und drei Projekte, die sich mit der Koordination der Graduiertenschule, des Datenmanagements und der \u00d6ffentlichkeitsarbeit besch\u00e4ftigen. Mehr als 80 Personen, deren Arbeit aufeinander abgestimmt und gef\u00f6rdert werden muss, sodass aus einer Ansammlung kleinteiliger Projektarbeiten ein interdisziplin\u00e4rer, hochgradig kollaborativ agierender Forschungsverbund wird, der aus mehr als der Summe seiner Teile besteht. Klingt nach einer Herausforderung? Ist es! Ganz besonders im Moment, unter dem Einfluss einer Pandemie.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>In Hybrid Societies wurde ein weiteres Projekt geschaffen um eben diesen bekannten, aber auch neuen Herausforderungen zu begegnen: Das Projekt Z, bestehend aus Sprecher Prof. Dr. Georg Jahn, dem wissenschaftlichen Management durch Dr. Nadine Rauh und Christiane Attig sowie administrativer Unterst\u00fctzung durch Stephanie Reichelt, koordiniert den Sonderforschungsbereich zentral.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend mit fortschreitenden Forschungsaktivit\u00e4ten insbesondere die inhaltliche Zusammenarbeit gef\u00f6rdert werden muss, waren wir, Nadine und Christiane, in den ersten Monaten insbesondere damit besch\u00e4ftigt, die Etablierung formeller Projektstrukturen zu unterst\u00fctzen, beispielsweise durch Vorbereitungen zur Wahl des Vorstands, Ideensammlungen zur Websitegestaltung oder durch Einf\u00fchrungs-Workshops um den Einstieg ins Projektgeschehen zu erleichtern. Und wir sind auch diejenigen, die einen Gesamt\u00fcberblick \u00fcber Stellenbesetzungen und Finanzen haben (m\u00fcssen).<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann erreichte die Corona-Pandemie Chemnitz, und mit ihr der Lockdown der Universit\u00e4t. Besetzungsverfahren wurden durch Reisebeschr\u00e4nkungen verz\u00f6gert, unser Kick-Off-Event wurde durch das Verbot von Gro\u00dfveranstaltungen verschoben und Meetings wurden kurzfristig in Online-Meetings umgewandelt. Da das Rechenzentrum der TU Chemnitz in Rekordzeit ein stabiles Online-Konferenzsystem aufsetzte, stand jedoch der kontinuierlichen Weiterarbeit im Projekt Z nichts im Wege. Inwiefern sich Online-Meetings dazu eignen, ein Gemeinschaftsgef\u00fchl im gesamten Verbund herzustellen, wird sich zeigen, aber nach den ersten Gehversuchen sind wir doch sehr optimistisch gestimmt! Social und physical distancing sind eben nicht dasselbe.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber\u2026 wer genau sind wir eigentlich?<\/p>\n\n\n\n<p>Nadine hat 2018 erfolgreich ihre Promotion an der TU Chemnitz im Fachbereich Psychologie abgeschlossen. In dieser besch\u00e4ftigte sie sich intensiv mit Elektromobilit\u00e4t, insbesondere mit den psychologischen Auswirkungen begrenzter Reichweite, der sogenannten Reichweitenangst. Dar\u00fcber hinaus hat sie in mehreren Deutschland- und EU-weiten Projekten mitgewirkt, die thematisch Hybrid Societies nicht fern sind, beispielsweise zur Latenzwahrnehmung in der Mensch-Technik-Interaktion oder zum Automatisierten Fahren. Christiane hat 2016 ihr Studium der Psychologie ebenfalls an der TU Chemnitz abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Forschungsprojekt zum Thema automatisierte Erkennung von Hilfsbed\u00fcrftigkeit in der Mensch-Technik-Interaktion besch\u00e4ftigt sie sich im Rahmen ihres Promotionsprojekts mit Fitnessarmb\u00e4ndern, und insbesondere der Frage, welche Wirkung diese wirklich auf die Bewegungsmotivation haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Interaktion mit Technologie ist also etwas, das uns beide sehr interessiert \u2013 seien es komplexe Themen wie die Automatisierung des Individualverkehrs oder vermeintlich simple Systeme wie Schrittz\u00e4hler am Handgelenk, die jedoch beide enorme Auswirkungen auf die Nutzenden und die Wahrnehmung und Akzeptanz von Technologien im Allgemeinen haben k\u00f6nnen. Thematisch sind wir also \u201enah dran\u201c an Hybrid Societies, und durch unsere T\u00e4tigkeit im Projekt Z auch organisatorisch. Und hoffentlich bald auch wieder r\u00e4umlich!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/hybrid-societies.org\/people\/christiane-attig\/\" target=\"_blank\">Christiane Attig<\/a> (<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/hybrid-societies.org\/research\/z\/\" target=\"_blank\">Z<\/a>) und <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/hybrid-societies.org\/people\/dr-nadine-rauh\/\" target=\"_blank\">Dr. Nadine Rauh<\/a> (<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/hybrid-societies.org\/research\/z\/\" target=\"_blank\">Z<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Foto: Larissa Flade<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15 Teilprojekte, zwei Querschnittsprojekte und drei Projekte, die sich mit der Koordination der Graduiertenschule, des Datenmanagements und der \u00d6ffentlichkeitsarbeit besch\u00e4ftigen. 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